Home » Einkaufsführer » Kinderbett

Kinderbett: Test & Empfehlungen (2021/06)

Heutzutage gibt es eine riesige Auswahl an Kinderbetten. Die zahlreichen Gruppierungen machen die Wahl des Kinderbettes gar nicht einfach. Woher weiß man, welches das richtige ist? Welches Bett ist für welchen Altern geeignet?

Mit unserem Kinderbetten Test 2021 wollen wir dir dabei helfen, das beste Kinderbett für dein Kind zu finden. Wir haben verschiedene Kinder- und Babybetten miteinander verglichen und dir die jeweiligen Vor- sowie Nachteile dazu aufgelistet, damit dir die Kaufentscheidung so leicht wie möglich fällt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Babybetten und Kinderbetten. Babybetten verwendet man ab der Geburt bis zum 3. oder 4. Lebensjahr, abhängig von der Wachstumsgeschwindigkeit deines Kindes.
  • In der Übergangszeit zwischen Baby- und Kinderbett ist es üblich, ein Gitterbett zu nutzen.
  • Es gibt auch Mischformen und umwandelbare Kinderbetten, die sich zum Wachstum des Kindes anpassen können.Obwohl man einige Kriterien dafür beachten sollte, ist die Auswahl eines Kinderbettes sehr subjektiv und von Kind- und Elternwünschen abhängig.

Kauf- und Bewertungskriterien für Kinderbetten

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Kinderbetten miteinander vergleichen kannst, umfassen:

  • Größe und Alter des Kindes
  • Materialien und Sicherheit
  • Voraussichtlicher Gebrauch
  • Platzangebot im Zimmer

Im folgenden Abschnitt werden wir dir die einzelnen Kriterien erläutern.

Größe und Alter des Kindes

Die ersten zwei Fragen, die man sich selbst vor dem Kauf stellen soll, sind:

  • Was ist mir und meinem Kind wichtig?
  • Wie lange sollte das Kind im neuen Bett schlafen?

Grundsätzlich gilt, dass man für Säuglinge ein Beistellbett, Stubenwagen oder Babywiege verwenden kann. Nach den ersten sechs Monaten kann man zu einem Gitterbett wechseln: Die gewöhnlichsten Größen auf dem Markt sind 60 × 120 und 70 × 140 cm. Man kann alle diese Untergruppierungen unter das Wort Babybetten zusammenfassen.

Zwischen 4 und 12 Jahren bekommt das Kind einen kräftigen Wachstumsschub. In diesem Alter kann man schon von Kinderbetten reden. Die gängigsten Größen auf dem heutigen Markt sind 70 × 200, 80 × 200 oder 90 × 200 cm. Die letzte gilt in der Regel als Standardgröße und eignet sich zum Hineinwachsen des Kindes. Das bedeutet, dass dies längerfristig auch finanziell die günstigere Lösung ist.

Materialien und Sicherheit

Eine stabile Konstruktion und eine hochwertige Verarbeitung des Bettes werden dafür sorgen, dass deine Kinder sich nicht verletzen. Lockere Schrauben und scharfe Ecken sind auf jeden Fall zu vermeiden. Bei Kleinkinder sollte man die Höhe des Bettes beachten: Hochbetten sind in diesem Fall nicht zu empfehlen.

Die Materialien der Bettdecken, Kopfkissen und Matratzen sind in diesem Sinn wichtig, aber die Materialien des Bettgestelles sollten auch berücksichtigt werden.

Holz ist in meisten Fälle das beliebteste Material. Massivholz ist normalerweise teuer, aber für Allergiker sehr empfehlenswert, da es keine Zusatzstoffe enthält. Sonst gibt es günstigere Bearbeitungsvarianten wie Vollholz, Schichtholzplatten, MDF-Platten oder Sperrholzplatten.

Kinderbetten aus Metall sind auch auf dem Markt. Trotz des kühlen Eindrucks, die sie nach vielen Meinungen machen können, sorgen diese Bettgestelle für eine gute Stabilität und eine sehr einfache Reinigung.

Zudem ist Kunststoff noch zu nennen. Er wird oft mit Metall kombiniert, weil Kunststoff allein keine gute Stabilität währen kann. Dieses Material kann man oft in Spielbetten / Themenbetten finden, oder in den einfachen Kinderbetten für die Ruhezeit in Kindertagesstätten.

Voraussichtlicher Gebrauch

Es ist enorm wichtig auch sich vor dem Kauf ein paar Gedanken über den voraussichtlichen Gebrauch des Kinderbettes zu machen. Einige Beispiele:

  • Falls man viel Wert auf Vielseitigkeit und Flexibilität legt, ist wohl ein mitwachsendes Kinderbett eine gute Lösung.
  • Spaß und Spiel können durch ein Themenbett (z. B. im Form eines Autos) oder ein Spielbett (z. B. mit Rutschen) erreicht werden. Der Nachteil: Als das Kind älter wird, variieren seinen Interessen, so zum Beispiel könnte ein Kinderbett mit Thema Prinzessinen die Ansprüche einem 10-jährigen Mädchen nicht mehr erfüllen.
  • Hoch- und Etagenbetten sind sehr platzsparend, aber sie sind für Kleinkinder nicht geeignet.
  • Bezüglich Babybetten, könnte ein Stubenwagen vielseitiger als eine Babywiege sein, indem man es bequem dank der Rädern schieben kann. Eine class=“hiddenSpellError“>Babywiege ist aber sehr gut fürs Einschlafen des Kindes, indem sie eine wiegende, entspannende Bewegung erlaubt.

Platzangebot im Zimmer

Die Größe des Zimmers spielt noch eine wichtige Rolle bei der Auswahl eines Kinderbettes. Es soll ausreichendes Platz für Schreibtisch und Kleiderschrank geben. Außerdem soll das Kind über genügend Platz zum Spielen verfügen.

Das Mitwachsen des Kindes soll auch beachtet werden.

Man muss aber dabei beachten, dass es genug Raumhöhe gibt. Schrankbetten und Ausziehbetten sind auch eine gute Lösung, um das Kinderzimmer ordentlich zu halten.

Spielbetten (z. B. mit Rutschen) nehmen oft viel Platz im Raum, obwohl sie sehr beliebt von Kindern sind.

Entscheidung: Welche Arten von Kinderbetten gibt es und welches passt am besten zu deinem Kind?

Nachdem, dass man sich ein paar Gedanken über die Kaufkriterien gemacht hat, ist es sinnvoll hinzuschauen, was überhaupt auf dem Markt angeboten wird.

Mit der Hilfe folgender Tabellen möchten wir dir eine klare, zusammenfassende Liste von den bekanntesten Baby- und Kinderbettmodellen mit den jeweiligen Vor- und Nachteile vorlegen.

Babybett oder Kinderbett?

Als Eltern muss man schon damit rechnen, dass dein Kind wenigstens 2 Arten Betten brauchen wird: erstmal ein Babybett, und nach 3 – 4 Jahren ein Kinderbett.

Selbst wenn Mischformen auf dem Markt vorhanden sind (das sogenannte mitwachsende Bett), sind diese in der Regel immer in diese 2 Kategorien getrennt: Man kann also z. B. eine Babywiege finden, die auch als Beistellbett verwendet werden kann, aber nach 3 – 4 Jahren muss dieses Produkt sowieso mit einem Kinderbett (Gitterbett, Jugendbett, usw.) gewechselt werden.

KinderbettFür wenVorteileNachteile
HochbettKinder ab 6 JahrenPlatzsparend, lustig für Kinder, gutes AussehenGitterstäbe erforderlich, nicht für Kleinkinder geeignet
EtagenbettKinder ab 6 Jahren, Geschwister die das Zimmer teilenPlatzsparend, lustig für Kinder, gutes Aussehennicht für Kleinkinder geeignet
Spielbett / ThemenbettKinder ab 4-5 Jahrenschön aussehend, man kann damit spielenschwer renovierbar
Bodenbett / MontessoribettKinder ab 3 JahrenAlternative zum Gitterbett, das Kind kann sich frei bewegen und den Raum erkunden, schöne Design im Hausformbei Kleinkindern sollte das ganze Zimmer kindersicher gestaltet werden
mitwachsendes Kinderbettab 3-4 Jahrenlässt sich ganz flexibel umbauen und an die Größe des Kindes anpassenhöhere Anschaffungskosten
Jugendbettab 5-6 Jahrenkann bis zur Jugendzeit verwendet werdenKinder könnten sich in einem großen Bett unwohl fühlen

Hochbett / Etagenbett

Mit Hochbetten sind wir schon nicht mehr bei den Babybetten, da ein Hochbett erst mit 6 Jahren zu empfehlen ist. Vor diesem Alter ist dieses Kinderbettmodell abzuraten, selbst wenn Gitterstäbe vorhanden sind, weil es Rausfallgefahr besteht. Das Gleiche gilt für Etagenbetten.

Diese Arten von Kinderbetten haben das große Vorteil, sehr platzsparend zu sein. Etagenbetten erlauben Geschwistern ein Zimmer aufzuteilen, ohne an Spielplatz zu verzichten. Außerdem sind diese Kinderbetten optisch sehr ansprechend.

Ein Nachteil von Hoch- und Etagenbetten ist das Herunterklettern, wenn man nachts schnell auf Toilette muss oder wenn etwas runterfällt: Das kann natürlich mühsam und unangenehm sein. Außerdem muss man sicherstellen, dass es zwischen Hochbett und Decke genügend Platz gibt, um das Anstoßen zu vermeiden.

Pros
platzsparend
lustig für Kinder
gutes Aussehen
Cons
Gitterstäbe erforderlich
nicht für Kleinkinder geeignet
langsames Herunterkletter

Spielbett / Themenbett

Spielbetten und Themenbetten sind in den letzten Jahren gewöhnlicher geworden. Ein Spielbett ist ein Bett, dass z. B. mit einer Rutsche oder ähnliches ausgestattet ist, weil es nicht nur zum Schlafen, sondern auch zum Spielen gedacht ist. Themenbetten sind ähnlich nach bestimmten Designthemen gebaut: Es gibt unter anderen Themenbetten im Form eines Autos, oder als Tipi.

Diese Kinderbetten sind von Kinder sehr beliebt, optisch sehr schön und sorgen für einen lustige und angenehme Zeit beim Spielen.

Der Nachteil bei Spielbetten und Themenbetten ist, dass diese sich in meisten Fälle schwer zum wechselnden Geschmack des Kindes anpassen lassen.

Pros
schön aussehend
man kann damit spielen
Cons
schwer renovierbar

Bodenbett / Montessoribett

Bodenbetten nach Maria Montessoris Ideen sind oft heute in der Form von Hausbetten zu finden. Das Besondere mit diesen Kinderbetten, ist das Lattenrost, das sehr nah auf dem Boden liegt.

Außerdem lässt sich ein Hausbett gemütlich dekorieren, und man kann das Deko an den wechselnden Wünschen des Kindes anpassen.

Pros
Alternative zum Gitterbett
das Kind kann sich frei bewegen und den Raum erkunden
schöne Design im Hausform
Cons
bei Kleinkindern sollte das ganze Zimmer kindersicher gestaltet werden

Mitwachsendes Kinderbett

Kinder wachsen sehr schnell auf, und damit ändern sich auch ihre Bedürfnisse. Wenn man nicht so viel Geld ausgeben will und man an Nachhaltigkeit viel Wert legt, ist ein mitwachsendes Kinderbett eine optimale Lösung.

Mitwachsende Kinderbetten gibt es in verschiedenen Formen und Preisstufen.

Die meisten lassen sich vom Gitterbett bis zum Juniorbett sehr praktisch umbauen. Je nach Größe und Gewicht deines Kindes kann ein mitwachsendes Kinderbett bis zum 10. / 12. Lebensjahr verwendet werden.

Wenn man sich für ein mitwachsendes Kinderbett entscheidet, soll man eine kleine Investition machen und ein gutes, hochwertiges Produkt erwerben, das längerfristig stabil und belastbar bleiben kann.

Pros
lässt sich ganz flexibel umbauen und an die Größe des Kindes anpassen
Cons
höhere Anschaffungskosten

Jugendbett

Irgendwann wird das Gitterbett für dein Kind zu klein. In meisten Fällen passiert dies als das Kind 3 Jahre alt wird. In diesem Zeitpunkt haben Eltern zwei Möglichkeiten: entweder kaufen sie ein Kinderbett oder direkt ein sogenanntes Jugendbett.

Jugendbetten findet man in verschiedenen Größen. Die üblichsten sind:

  • 90×190 cm
  • 100×190 cm
  • 140×190 cm

Betten länger als 190 cm gehören schon zur Kategorie der Erwachsenenbetten.

Sich für ein Jugendbett zu entscheiden ist auf jeden Fall eine günstige Option, da man schon ein Bett für die folgenden Lebensjahre des Kindes besorgt hat.

Der Nachteil kann aber daran liegen, dass das Kind am Anfang in so einem großen Bett sich unwohl fühlen könnte. Außerdem, wie beim mitwachsenden Kinderbett, ist auf jeden Fall empfehlenswert, genug Geld auf die Qualität zu investieren, da so ein Bett für vielen Jahren verwendet wird.

Pros
kann bis zur Jugendzeit verwendet werden
Cons
Kinder könnten sich in einem großen Bett unwohl fühlen

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Kinderbetten ausführlich beantwortet

Wie viel Geld lohnt es sich für ein Kinderbett auszugeben?

Baby- und Kinderbetten haben eine sehr breite Preisspanne. Der Kaufpreis hängt von vielen Faktoren ab, z. B. vom Hersteller, von der Verarbeitung und von der Ausrüstung. Bei der Kauf eines Kinderbettes will man nicht zu viel und nicht zu wenig ausgeben, man will eine günstige Lösung finden ohne dass man an Komfort und Wohlfühlen des Kindes verzichtet.

Grundsätzlich bleiben die Standardpreise bei Babybetten zwischen 100 und 200 Euro, Zubehör inklusiv (Kissen, Deckenbezug, Himmel und Nestchen). Man kann aber auch Schnäppchen unter 50 Euro finden. Ab 200 Euro kann man das Produkt schon als High-End bezeichnen.

Bei Kinderbetten sind die Preise sehr unterschiedlich. Dies hängt von der unterschiedlichen Größen und Modellen ab.

Hochbetten und Etagenbetten sind oft von Kindern sehr beliebt. Wie bei Spiel- und Themenbetten ist der Preis deutlich höher als bei regulären Kinderbetten: hier variiert die Preisspanne zwischen 300 und 500 Euro. Besonders schöne Designs und Zubehör können bis zu 1000 Euro den Preis steigern.

Ein mitwachsendes Kinderbett kann man auch unter 150 Euro finden. Wie schon oben erwähnt, lohnt es sich allerdings etwas mehr auszugeben um ein qualitätsvolles Produkt zu erwerben, da es für vielen Jahren verwendet wird.

Bodenbetten nach Montessoris Philosophie kann man schon unter 150 Euro finden, während bei Hausbetten soll man mit mindestens 200 Euro rechnen.

Bei Jugendbetten variieren die Preise deutlich: Schnäppchen kann man schon zwischen 50 und 100 Euro finden. Über 150 Euro kann man Funktionsbetten mit Schubladen und Stauraum finden, die ganz praktisch sind; über 150 Euro kann man Kinderbetten mit extra Liegefläche für kleine Gäste kaufen.

ArtSchnäppchenStandardHigh-End
Babybetten50100über 200
Hoch-, Etagenbetten150200-300bis 1000
Mitwachsende Kinderbetten100150-200über 250
Boden-, Hausbetten90-100150über 300
Jugendbetten50-100100-150über 150

Wie bei mitwachsenden Kinderbetten erwähnt, es lohnt sich auf jeden Fall für längerfristige Lösungen etwas mehr zu investieren, um ein hochwertiges Produkt zu erwerben das ihr Kind jahrelang genießen kann. Wie man ein hochqualitatives Produkt erkennt, werden wir in den nächsten Abschnitten erklären.

Welches Bett ist zu welchem Alter geeignet?

Die Antwort dazu ist relativ subjektiv: Man muss sich, wie bereits oben erwähnt, ein paar Gedanken über die Bedürfnisse des Kindes sowie über die Platzverfügbarkeit im Raum machen.

Grundsätzlich sind für Säuglinge und Babys in den ersten Lebensmonaten Stubenwagen, Babywiegen oder Beistellbetten ein Muss: Das Baby braucht in dieser Zeit über ein kuscheliges, geborgenes Ort zum Schlafen verfügen zu können.

Erst ab 6 Jahren sind Etagen- und Hochbetten ratsam und sollten auf jeden Fall ein Schutzgitter haben. (Bildquelle: unsplash.com/trend_io)

Mit 2 – 3 Jahren fängt normalerweise das Baby an, sich selbstständlicher bewegen zu können: hier sollten die Eltern sich schon unter Gitterbett oder anderen Alternative (Bodenbett, Hausbett, mitwachsendes Bett) entscheiden.

Erst ab 6 Jahren ist ein Etagenbett oder Hochbett zu empfehlen, wie viele autoritative Quellen behaupten (s. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).

Wie erkenne ich eine gute Verarbeitung?

Qualitative Kinderbetten erkennt man dank den folgenden Merkmalen:

  • Versenkte und nicht abnehmbare Schrauben und Schutzkappen. Kleinkinder spielen mit alles, was sie finden und stecken sie sich oft Spielzeuge im Mund. Mit kleinen Objekten besteht das Erstickungsgefahr, darum sollte eine sichere Einrichtung des Hauses keine einfach abnehmbaren kleine Teile erlauben.
  • Ecken oder Kanten sollten rundgeschliffen sein: Ein scharfes Eck könnte zu Verletzungen bringen, indem das Kind beim Spielen dagegen stoßt.
  • Man erkennt eine gute Verarbeitung auch da, wenn bei der Montage die Teilen sich gut zusammenbauen lassen, ohne sich zu überlappen. Wenn man Gewalt anwenden muss, um das Bett zusammenzubauen, dann ist wohl die Verarbeitung des Kinderbettes nicht so hochwertig, wie sie scheint.

Wo kann ich ein Babybett / Kinderbett kaufen?

Baby- und Kinderbetten kann man sowohl in vielen Kaufhäusern, als auch in vielen Online-Shops kaufen.

In unserer Recherche sind wir auf die folgenden Anbieter aufmerksam geworden:

  • Amazon.de
  • Otto.de
  • IKEA
  • Home24.de
  • real.de

Außerdem gibt es viele Handwerker, die Möbel nach Maß herstellen. Das ist eine empfehlenswerte Lösung, für Eltern die kleine Räume zur Verfügung haben und die sie funktionell ausnutzen möchten.

Wo sollte das Kinderbett im Kinderzimmer stehen?

Als man sich für einen Baby- oder Kinderbett entschieden hat, muss man dafür das richtige Platz im Zimmer finden.

Es kann sein, das neue Produkte nach Lack und Chemie riechen.

Nach der Montage ist es ratsam, das neue Bett erst ein paar Tage stehen lassen, um den „neu“ Geruch auslösen zu lassen. Erst danach soll das Kind in seinem neuen Schlafplatz einziehen.

Das Kinderbett soll mit der längeren Seite bei der Wand stehen. Möglicherweise soll das Kopfende weit von der Tür und von Heizkörper stehen. Außerdem soll das Bett nicht direkt unter dem Fenster stehen.

Außer dieser generellen Leitfaden, gibt es noch viele pädagogische Ansichten, wie man ein Kinderzimmer ausrichten soll.

Zum Beispiel, laut der Philosophie des FengShuis soll das Kinderzimmer optisch in Bereichen Yin und Yang eingeteilt werden. Das Bett gehört beispielsweise zum Yin Bereich, und soll deswegen besonders beruhigend sein (z. B. mit geeigneten Farben). Vom Kinderbett soll man, laut des Feng Shuis, ohne Mühe die Tür im Auge behalten können, als man im Bett liegt.

Nach Maria Montessoris Ansichten soll das Zimmer in Zonen eingeteilt werden. Die Ruhezone, die das Kinderbett enthält, soll minimalistisch und entspannend sein.

Babys und Kindern sollen laut Maria Montessoris Ideen die Möglichkeit haben, ihre Welt selbstständig zu erkunden. (Bildquelle: unsplash.com/Brina Blum)

Egal welche Einrichtung du für dein Kind wählst: hauptsache ist, dass das Zimmer als sicheres Ort für dein Kind gilt (keine scharfe Ecken und Kanten, kindersicherte Steckdosen, Schutzgitter bei Hochbetten) und dass für ein erholsames Schlaf sorgt.

Kinder- und Babybettzubehör: was gehört noch dazu?

Für fast jedes Baby- und Kinderbett gibt es heutzutage auf dem Markt entsprechende Zubehör. Manche davon dienen ausschließend zur Ästhetik, andere werden von fast jeden Experten aus praktischen Gründen stark empfohlen.

Spezielle Babyschlafsäcke, ein Betthimmel oder Mückennetz, eine Matratze der passenden Größe sowie ein festes Laken, die nicht vom Kind herausgenommen kann gehören alle zur Grundausrüstung für Babybetten. Bei Babys entscheiden sich meisten Eltern für ein spezielles Kopfkissen, da Babys ihr Kopf noch nicht richtig bewegen können. Ein spezielles Kissen kann dabei behilflich sein, für ein bequemes und sicheres Schlaf zu sorgen.

Die Materialien bei Baby- sowie bei Kinderbetten sollen so qualitativ wie möglich sein. Es wird geraten, das neue Zubehör (Bettlaken, Bettdecke und Kissenbezüge) nach dem Kauf zu waschen, um unangenehme Gerüche nach Chemikalien verdunsten zu lassen.

Es ist ratsam, Bettwäsche vor dem Gebrauch zu waschen, um die Spuren nach Chemikalien zu entfernen. (Bildquelle: unsplash.com/vishnurnair)

Ein Fallschutzgitter gehört noch zur Ausstattung des Babybettes und es wird auch bei Bodenbetten für Kleinkinder oft verwendet. Es soll auch auf Etagen- und Hochbetten gestellt werden, um Herausfallrisiko auszuschließen. Ein gutes Schutzgitter soll ganz fest angehängt werden können.

[1] https://www.kindergesundheit-info.de/themen/sicher-aufwachsen/3-6-jahre/kinderzimmer/

[2] https://www.familienleben.ch/baby/austattung/babybett-so-schlaeft-ihr-baby-in-sicherheit-3416

[3] https://www.mini-and-me.com/montessori-basics-im-kinderzimmer-5-wege-zu-mehr-eigenstaendigkeit-und-konzentrierter-beschaeftigung/